Titanic in 3D – Featurette mit James Cameron

Titanic in 3D – Featurette mit James Cameron

1997 stürmte der bis dato erfolgreichste Film alle Kinos dieser Welt. Titanic wurde zum größten Blockbuster mit dem geradezu irrwitzen Einspielergebnis von 1,8 Milliarden Dollar bei etwa 200 Millionen Dollar Produktionskosten. Bei der Oscar-Verleihung im Jahr darauf räumte dieser noch dazu ganze 11 Goldjungen ab. Leonardo DiCaprio wurde damit zum Superstar in Hollywood, ebenso wie Kate Winslet, deren Karriere sich jedoch schließlich mehr auf kleinere, aber qualitativ hochwertigere Werke fokussierte. James Cameron, zuvor bekannt und erfolgreich durch SF-Meisterwerke wie Aliens (1986) und Terminator 2 (1991), wurde damit zu einem der erfolgreichsten Regisseure Hollywoods. Dieser übertraf sich dann selbst mit Avatar (2009), der 2,7 Milliarden Dollar einspielte und wiederum zum erfolgreichsten Film aller Zeiten wurde. Praktisch so nebenbei revolutionierte und etablierte er auch das 3D-Kino.

Nach über einem Jahr der Konvertierung für das dreidimensionale Format wird Titanic wieder in unsere Kinos kommen um ein gänzlich neues Filmerlebnis des Klassikers bereitzustellen. In einem neuen Featurette erzählt uns James Cameron höchstpersönlich, weshalb er ‘sein Baby’ der Weltöffentlichkeit in dieser neuen Weise präsentieren will und wird. Am 5. April 2012 ist schließlich der 3D-Release von Titanic.

Und meine Meinung zum Liebes- und Schiffsuntergangdrama? Ich verehre ja James Cameron für (fast) alle seine anderen Produktionen, speziell all jene im SF-Genre, wo er tatsächlich Maßstäbe setzte, die Tricktechnik weit voranbrachte und Bilder voller visueller Wucht zu schaffen vermochte. Terminator, Aliens, The Abyss und nicht zuletzt auch Avatar befinde ich für ganz großartig. Titanic hingegen halte ich für phasenweise zu platt, zu schnulzig und auch etwas zäh. So sehr die Leistungen des Regisseurs und der SFX-Abteilung auch in weiten Teilen zu bewundern sind, so wenig Substanz hat für mich die eigentliche Handlung und die Figurenzeichnung. Es entspricht alles einen Tick zu sehr der typischen Hollywood-Gefälligkeit. Leider…