Lichtspielcast Bonusepisode – Jahresrückblick 2016

Lichtspielcast Bonusepisode – Jahresrückblick 2016

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Hallo zusammen! Pünktlich zu Sylvester gibt’s natürlich von uns den obligatorischen Jahresrückblick. Mit allem drum und dran: Enttäuschungen, Überraschungen, einzigartigen Momenten sowie unseren Top 10 Listen. Viel Spaß und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Wie immer sind wir dankbar für E-Mails (lichtspielcast@kinofilme.com), sowie eure Kommentare und ITunes-Bewertungen.

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Shownotes

  • Serien,Spiele sowie sonstige Highlights (06:05)
  • Enttäuschung(en) des Jahres (31:40)
  • Überraschung(en) des Jahres (40:00)
  • Momente/Szenen welche bei uns hängen geblieben sind (46:15)
  • Lieblingszitat (57:30)
  • Hass-Award (1:05:18)
  • WTF-Award (1:10:15)
  • Top Ten Listen (1:15:36)
  • Runner Up’s/Verpasst (2:06:58)
  • Most Wanted/Ausblick 2017 (2:16:29)
  • Ich wünsche mir für 2017, dass ihr Mos Notizbuch verbrennt. Ich habe sehr gelacht: Eine schöne Folge!

    • It will be done!

    • mo

      schön, dass es zumindest unterhaltsam war 😀
      und ich entschuldige mich trotzdem für meine konfusion.

      außerdem fürchte ich mit notizbuch werd ich eh auch nicht viel gscheiter werden #soleidsmirtut #tutmirehnichtleid

      • Ich würde sagen, wir fangen langsam mal mit der psychischen Behandlung an, ja? :

  • Also diese Folge war gefährlich – habe sie im Fitnessstudio gehört und musste andauernd lachen. Die Leute haben schon komisch gekuckt. Aber es hat – bis auf das Ende – viel Spaß gemacht, euch zuzuhören!

    Da ihr um Feedback gebeten habt, kommen hier auch noch ein paar Auflistungen von mir:

    Enttäuschung(en) des Jahres

    Ganz eindeutig war das Filmjahr voll von Enttäuschungen, allen voran ‘Captain America: Civil War’. “Peak Marvel” ist einfach vorbei und es scheint jetzt bergab zu gehen. ‘Dr. Strange’ habe ich mir gar nicht erst angeschaut.

    Außerdem war enttäuschend, dass es immer noch keine Lichtspielcast-Folge zu ‘Justified’ und ‘Longmire’ gab 😉

    Überraschung(en) des Jahres

    Es gab viele Perlen, die ich bei Jahresbeginn noch gar nicht auf dem Schirm hatte, wie beispielsweise ‘The Big Short’ und ‘Spotlight’.

    Momente/Szenen welche bei uns hängen geblieben sind

    Ganz eindeutig meine Top 3:

    1. Die Warenhaus-Szene in ‘Batman v. Superman’
    2. Cady schießt auf J.P. in ‘From This Day Forward’, der siebten Folge der fünften Staffel von ‘Longmire’ (der besten Serie der Welt)
    3. Die Quicksilver-Szene in ‘X-Men Apocalypse’

    Lieblingszitat

    Bin mir nicht sicher, vielleicht J.P.s Monolog in der oben erwähnten Folge.

    Hass-Award

    Nichts besonderes, außer vielleicht ich selbst bei ‘Captain America: Civil War’, da ich wirklich gedacht hatte, dass es nach ‘Captain America: The Winter Soldier’ besser wird.

    WTF-Award

    Der Hammerhead rammt einen Sternenzerstörer in einen anderen Sternenzerstörer hinein in ‘Star Wars: Rogue One’. Ganz im positiven Sinne natürlich!

    Im negativen Sinne: Leo DiCaprio in dem Tier in ‘The Revenant’.

    Top Ten Listen

    Aufgrund der vielen Enttäuschungen und mittelmäßigen Streifen des Filmjahrs sind es nicht 10.

    1. ‘Star Wars: Rogue One’
    2. ‘Spotlight’
    3. ‘The Big Short’
    4. ‘Star Trek Beyond’
    5. ‘The Nice Guys’

    Mehr ist nicht drin. Ganz unten ist übrigens ‘The Hateful Eight’ – war von keinem Film so enttäuscht wie von diesem. Einfach nur schade ums Geld und um die Zeit gewesen.

    Runner Up’s/Verpasst

    Ach, ganz viel – vor allem bei ‘Kubo’ und ‘Zoomania’ sollte ich wohl mal reinschauen.

    Most Wanted/Ausblick 2017

    Also ich freue mich tierisch auf ‘Wonder Woman’, ‘Logan’, ‘The LEGO Batman Movie’, ‘Dunkirk’ und ‘Blade Runner 2049’. Außerdem bin ich gespannt, was Rian Johnson aus dem Chaos des Vorgängerfilms in ‘Star Wars: Episode VIII’ macht. Aber da bin ich sehr kritisch, was Disney/Lucasfilm da wieder abgenickt haben.

    • Was war denn am Ende so enttäuschend, dass du keinen Spaß mehr hattest? 😀

      • Na der Downer am Ende war, dass du den – meiner Meinung nach – schlechtesten Film des Jahres als den besten eingestuft hast. Da war ich dann schon etwas verwundert.

  • Manu

    Hm, schade – keiner von euch hat Daredevil (Season 2) gesehen oder als Highlight gewertet? Vielleicht stehe ich da wirklich auf verlorenem Posten, aber ich empfand die Staffel nicht nur als gut, sondern als außerordentlich gelungen und tiefgründig. Gerade die Story um den Punisher und der folgende Konflikt zwischen dem Katholiken und dem rachsüchtigem Soldaten in Bezug auf die Selbstjustiz, die beide ausüben, ist IMHO wunderbar gelungen.

    • Doch, Johannes und ich haben die gesehen. Ich empfand sie wesentlich besser als die erste Staffel und Johannes genau anders rum.^^ Gehörte aber lange nicht zu den besten Serien die ich das vergangene Jahr gesehen habe. 😉

      • Manu

        Dann schaue ich wohl noch viel zu wenig Serien, um das vergleichen zu können. Dabei habe ich jetzt schon “zu viel zu tun”. Ich schaue sie schon seit Mitte der 90er und finde es wirklich bemerkenswert, wie gut diese sich entwickelt haben, nachdem es an Lächerlichkeit (um die 2000er) nicht zu überbieten war. Irgendwann gab es gefühlt einen Schalter, der umgelegt worden ist – und die Drehbücher und Tropes sind wesentlich besser geworden, so dass ich fast jedesmal gut unterhalten wurde oder sogar immer öfter begeistert war. Wegen der fehlenden Zeit und der inflationären Verbreitung von Serien muss ich natürlich stark filtern und starte in vertrauten Genres. Bspw. würde ich nie auf die Idee kommen mir diese Rapper-Serie anzuschauen. Ich bin mir dann aber doch relativ sicher – sobald ich eine Folge gesehen habe – will ich mehr. Ich kann auch gut den Blickwinkel ändern, mich also auf die Art der Serie einstellen. Bspw. ist “Ash vs. Evil Dead” genau das Gleiche wie das Zeug aus den 80ern – nur in HD. Ich weiß aber vorher, dass ich mir jetzt abgedrehten Trash anschaue und finde es dann auch wieder unterhaltsam. Aber so geht’s mir eigentlich immer. Ich brauche schon sehr schwerwiegende Gründe, bis ich ein Lichtspiel-Kunstwerk mal schlecht finde. Darüber zu diskutieren macht aber wirklich sehr viel Spaß und präsentiert oft neue Sichtweisen / Interpretationen, die man sonst nicht wahrgenommen hätte.

        Meine Lieblingsbeispiele für die Macht der Interpretation und den Film als Kunst an sich mit all den unzähligen Techniken sind “Life of Pi” und “Sucker Punch”

        Jetzt bin ich etwas abgedrifftet, entschuldige das. 🙂

        • Ach, das hat nichts mit wenig Serien schauen zu tun. momentan ist das Serienangebot ja wirklich überwältigend (Quantitämäßig) und man weiß kaum noch was man schauen soll. Da liegt es nahe, dass man die Serien schaut die am ehesten beworben werden und ein gesundes Maß an Aufmerksamkeit unter der Masse genießen. Nich jeder will sich durch etliche Serien kämpfen in der Hoffnung die eine großartige Serie zu finden. Daher schauen die meisten die Shows die ihrer Comfortzone am nächsten liegen. Aber das hast du ja selbst schon erwähnt 😉

          Ja, Interpretation hin oder her…mich muss in erster Linie ein Film/eine Serie unterhalten (weit gefächerter Begriff, ich weiß). Wenn das schon nicht der Fall ist, lass ich mich selten auf Interpretationen und sonstiges ein. Weil ich das Material nicht interessant genug finde und daher auch wenig Motivation habe, mehr aus dem Stoff zu ziehen für das was er oberflächlich her gibt.

          Hmmm, ein gutes und ein schlechtes Beispiel! 😀

          • Manu

            Ganz ehrlich, letzterer ist sogar ein noch besseres Beispiel für unterschiedliche Wahrnehmungen. Man kann ihn oberflächlich “genießen”, man kann aber auch viel mehr darin erkennen. Ich finde da sind so viele nicht gezeigte, aber angedeutete Dinge, die passieren, dass mir das Ganze die Tiefe des Films offenbart hat. Ich fand den Film am Ende einfach nur unendlich traurig. Stichwort Erzählebenen. Was wirklich passiert, wird kaum erzählt, sondern nur gezeigt oder angedeutet. Allerdings kann man auch ganz leicht zu viel interpretieren. Und gerade bei Ang Lee für ‘Life of Pi’ ist es immer sehr schwer zu erfassen, wie abstrakt die Metaphern gedacht sind (gerade, wenn sie auch noch aus anderen Kulturen stammen). Mit dem Ende des Film wird man geradezu mit der Brechstange dazu gebracht, sich alles nochmal anzuschauen, um mit dem neuen Blickwinkel auf alles zu achten. Aber diverse Diskussionen erbrachten noch weitaus mehr Metaphern und Querverweise. Das ist entweder genial oder so abstrakt, dass diese Interpretationen zu weit gehen, zu gut klingen. Das weiß man nie. Macht aber Spaß und wertet Filme deutlich auf.

            Gruß, Manu

          • Da steh ich auch dahinter! Und ich glaube dir, dass man gerade bezüglich der Erzählstrukturen in “Sucker Punch” sich gut was raus ziehen kann.

            ABER für mich ist Snyder’s “Spektakel” ein unglaublich dröges, langweiliges, mies inszeniertes, unlustiges, unspannendes und actionarmes (arm = gute Action) Stück Film. Aus jedem Film kann man etwas rausziehen oder etwas über Struktur lernen; schlechte oder besser: polarisierende Filme eignen sich dafür auch ab und zu recht gut. Aber ich bin wie gesagt nicht motiviert genug mich mit der Erzählstruktur von “Sucker Punch” auseinander zu setzen wenn ich eine emotionale Bindung von unter 0 zu dem Film aufgebaut habe. 😉

          • Manu

            Klar, das ist verständlich. Da finden sich dafür andere Beispiele. Aber das ist ja auch das Wesen der polarisierenden Filme. Danke dir für deine Gedanken. Man hört und liest sich…

  • Manu

    Zu Planet of the Apes: Als Titel wär doch “Evolution” die einzige tolle Idee. Ergibt ganz tolle Designmöglichkeiten für die Komplettfilme-Box: ((P)R)Evolution….

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    …. ich mag sowas.

    • mo

      Ja, es wirkt fast so als hätten sie das tatsächlich so geplant… aber irgendwie wäre das ja fast zu schön, oder? 😀
      Die lassen sich da sicher noch irgendeinen Blödsinn einfallen der viel weniger Sinn ergibt aber markiger klingt!