300

Erstmals: Ich habe wohl im Vorfeld zu dem vorwochenendlichen Kinobesuch noch nie derlei viele und gleichzeitig auch derlei kontroversielle Kritiken zu einem Film gelesen. Speziell der politische Kontext in Zusammenhang mit Iran vs. USA und faschistische Züge kamen dabei immer wieder zur Sprache. Gewaltverherrlichung, Homophobie, Propaganda: die Liste der Vorwürfe von Kritikern gegenüber dem Film ist lang und erschöpfend.

Ganz bizarr wirkt es freilich dann, wenn behauptet wird, dass die Leichenberge aus 300 mit Fotos von Abu Ghraib oder gar dem Holocaust gleichzusetzen wären. *hüstel* Von den ersten Trailern hingegen war ich von Anfang an schlicht begeistert. Pompöse Musik, epische Schlachtgemetzel, coole Computerästhetik und dazu noch pathetische Zitate die einen auf schönes, pathetisches Testosteron-Kino hoffen lassen. Der kann ja gar nicht schlecht werden! Im Endeffekt galt 300 für mich als eine der größten Kinohoffnungen dieses Jahres.

Außerdem habe ich mir auch noch die Graphic Novel von Frank Miller (Autor und Zeichner der Sin City-Comics) frühzeitig besorgt, in erster Linie bereits auf die Gerüchte hin, diese würde verfilmt werden. Meiner Meinung nach ein erstklassigeks Werk. Zwar kein Geniestreich wie besagter Sin City (2005), insgesamt aber überaus beeindruckend, speziell vom grafischen Standpunkt aus gesehen.

Alles in allem habe ich mir eigentlich ziemlich viel erwartet. Die zahlreichen negativen Kritiken (wiewohl auch reichlich viele wohlmeinende Rezensionen zu lesen waren) konnten mich nicht wirklich abschrecken. Sie machten mich im Gegenteil noch neugieriger…

“The world will know that free men stood against a tyrant, that few stood against many, and before this battle was over, even a god-king can bleed.”

Das pathetische Testosteron-Gemetzel

Tja, wie ist er den nun, dieser 300? Im Grunde hält er größtenteils was die Trailer versprochen haben. Eine optische Augenweide, die sich weniger in möglichst realistischen Szenarien verliert, sondern vielmehr in tiefen, dunklen und braunen Farbtönen eine seltsame und eigenwillige Ästhetik schafft. Nicht direkt mit der schwarzweißen Kontrastierung von Sin City zu vergleichen, wiewohl visuelle Ähnlichkeiten durchaus vorhanden sind. Optisch in jedem Fall beeindruckend.

Der eigentliche Höhepunkt sind aber in jedem Fall die großartigen Schlachtengemälde, die sich regelrecht vor einem offenbaren. Von weiten Totalen, bei denen man unzählige marschierende Horden von Kriegern sieht, bis hin zu toll choreographierten Nahkämpfen im Close-Up: ein wahres Augenöffner-Kino. Die Schlachten-Choreographien sind dabei äußerst brutal, extrem physisch und vor allem ästhetisch extrem überhöht. Speziell in den langen Kamerafahrten ohne Schnitt, in denen das Bild beinahe völlig einfriert und in extreme Zeitlupe übergeht, nur um sich dann erneut in rasend schnelle Schnittfolgen wieder aufzulösen. Dazu computeranimierte Blutfontänen und abgetrennte Gliedmaßen die in alle Richtungen spritzen und fliegen. Da grinst der kleine Splatter-Freak in mir aber ganz dreckig. Diese Sequenzen gehören zweifellos zu den Highlights des Films. Lediglich in ihrer Häufung wirken sie phasenweise dann aber doch schon etwas langweilig und etwas übermäßig breitgetreten. Klar, alles ist groß, toll, episch… aber hier wäre etwas weniger vermutlich deutlich mehr gewesen.

Ein weiteres besonderes Markenzeichen von 300 sind freilich die überaus pathetischen Dialoge und Monologe. Was teils durchaus passend und auch recht gut geschrieben wirkt, lässt einen aber mit der Zeit etwas ermüden. Oftmals eine Spur zu pompös, eine Spur zu bombastisch. Manchmal auch deutlich an der Grenze zur Lächerlichkeit, wenn nicht sogar schon darüber hinaus. Das eine oder andere Mal blitzt dann aber glücklicherweise etwas Ironie und Humor durch, was dem Film durchaus sehr gut tut.

“Give thanks, men, to Leonidas and the brave 300! TO VICTORY”

Das Loch zwischen den Worten von Tod und Glorie

Von der Handlung her hat 300 wenig bis sehr wenig zu bieten. Zwar ist der geschichtliche Hintergrund samt politischen und historischen Feinheiten der damaligen Zeit durchaus vielschichtig und breit, aber im Endeffekt geht es hier nur um ein Häuflein Soldaten, die über ein paar Tage fröhlich vor sich hin metzeln, bis sie schließlich gegen eine absolute Übermacht relativ elend (oder eben ehrenvoll… je nach Sichtweise) verrecken. Komplexere Tiefen sind demnach in der Geschichte selbst kaum vorhanden. Lediglich kleine Zwischenepisoden ziehen alles noch etwas in die Länge, aber so richtig viel mehr passiert in den zwei Stunden vor allem an Charakterentwicklung eigentlich nicht.

In all seiner Geschwätzigkeit von Tod und Ehre sowie den steten Übertreibungen auf allen Ebenen kann 300 kaum verbergen aus welch einfachen Muster der Film gestrickt ist. Eine gewisse Dämlichkeit in all dem Protz und Pomp blitzt außerdem ohnehin immer wieder mal durch. Trotzdem muss man dem Regisseur Zack Snyder (Dawn of the Dead, Watchmen)  insofern Respekt zollen, als dass er aus sehr wenig zumindest oberflächlich betrachtet sehr viel gemacht hat.

“Spartans! Ready your breakfast and eat hearty… For tonight, we dine in hell!”

Alles ist Politik

Gehen wir hier nun mal kurz an dieser Stelle auf die Vorwürfe vieler Kritiker ein. Die politische Relevanz, die 300 haben soll, also im Sinne eines Konflikts USA vs. Iran, sehe ich im Grunde nicht. Erstens ist die Geschichte, also die historische Grundlage, schon weit über 2000 Jahre alt und somit jeglicher Versuch damalige Verhältnisse mit Heutigen gleichzusetzen zum Scheitern verurteilt. Zweitens entstand das Comic bereits 1998 also lange vor 9/11 und Co. Und drittens sind zwar unsere Spartaner die Helden, aber ihre Kultur und ihr Fanatismus sind im Film durchaus auch höchst fragwürdig. Zudem war das feindliche Perserreich ein wenig größer als der Iran heute (irgendwelche Leute von dort fühlten sich ja beflissen, den Iran mit dem Perserreich im Film gleichzusetzen). Dass die Gesellschaft dort mit amerikanischen Ausformungen der Popkultur nichts anfangen kann (was durchaus auch verständlich ist) dürfte wohl in erster Linie auf eine kulturelle Divergenz zurückzuführen sein. Gleichzeitig wird der Aufruhr freilich auch für propagandistische Zwecke genutzt. Für 300 sicherlich kein Nachteil. Noch mehr Werbung.

Wie sehr Drehbuchautoren und Regisseur auf eine derartige Wirkung abgezielt haben, lässt sich freilich kaum sagen. Selbige weigern sich freilich ihren Film in einem derartigen politischen Kontext zu sehen. Zurecht! Aber für allzu naiv halte ich die Macher von 300 auch wieder nicht.

Those behind cry, “FORWARD!” Those in front cry, “BACK!”

Die Faschisten-Keule, der Schwulen-Porno und das Splatter-Fest

Ein weiterer Vorwurf war ja, 300 sei faschistoid. Klar, er spielt in gewissen Bereichen mit der Ästhetik von Leni Riefenstahl und natürlich wird uns auch hier in gewissem Sinne eine Art von Übermensch präsentiert. Aber in seiner ganzen comichaften Visualisierung kann man diese doch genauso wenig ernst nehmen wie die computeranimierten Monster, gegen die die Spartaner antreten. Der Film ist demnach genauso wenig faschistisch, wie er iranfeindlich sein soll.

Der Vorwurf der Homophobie ist vor allem insofern interessant, als dass dem Zuschauer permanent halbnackte muskelbepackte Männer präsentiert werden, die sich mit schweißnasser Haut in allen nur erdenklichen Posen winden. Nicht umsonst wurde 300 auch als teuerster Schwulenporno aller Zeiten bezeichnet (wiewohl freilich mit einer gewissen Ironie). Und warum eigentlich homophob? Bloß weil Gottkönig Xerxes gepierct und mit Gold behangen herumstolziert? Wegen der durch den Computer veränderten tiefen, ‚ölig‘ klingenden Stimme? Meiner Meinung nach ist Selbige erstmals nach der Beschreibung von Frank Miller im Comic sehr schön umgesetzt, zweitens hat er diesen nach eigener Aussage einfach so gezeichnet weil es cool aussieht und drittens darf ein übermenschliches Geschöpf, dass sich den Göttern gleich sieht, durchaus androgyne Züge haben.

Und was die expliziten und oft als völlig übertrieben kritisierte Gewaltdarstellungen im Film betrifft: in der Kinogeschichte oder inzwischen auch im Abendprogramm findet man da wesentlich übleres. Mit all dem Comic, all der überhöhten Ästhetik und all der Überzeichnung sind wohl rote Farbspritzer auf einer Leinwand ähnlich brutal.  

“Give them nothing! But take from them everything!”

Fazit von Spenz

300 beeindruckt in seinen Bildern, in seiner Ästhetik und in seiner Atmosphäre. Er langweilt jedoch auch phasenweise durch seine stete Wiederholung derselben pathetischen Muster und eine gewisse Dämlichkeit kann er auch nicht ganz verbergen. 300 ist im Grunde ein überinszenierter, millionenschwerer, bluttriefender Trash-Film. Keinesfalls ein cineastisches Meisterwerk, dafür eine grafische Effektorgie in einer selten gesehenen Schwülstigkeit, die Ihresgleichen sucht.

So bleibt er insgesamt durchaus ambivalent (auch eben in gewissen möglichen interpretativen Lesbarkeiten). Ob er nun als perfekter Unterhaltungsfilm (wohl in erster Linie für Männer) oder eher als überkandideltes Kriegsepos mit eklatanten Schwächen: es liegt wohl wie stets im Auge des Betrachters.

Alles in allem hat er mir bei der Beschauung sehr gut gefallen, mit leichten Anflügen von Langeweile und einem leicht enttäuschten Gesamteindruck. Wohl auch die Art von Film, die mit ein paar Bier mehr im Blut auch mehr Spaß macht.

Nachtrag 1: Das heuchlerische Geschichtsbild

Als faszinierenden Aspekt, der zugleich auch entlarvend ist, halte ich allgemein die extreme Überhöhung des Films in einem politischen oder gar gesellschaftlich relevanten Kontext. Heerscharen deformierter und bösartigster Monster, die vollkommen künstlichen Hintergründe mit Ausnahme einiger spärlicher Sets, die muskelbepackten und ohne Körperbehaarung ‘gesegneten’ Überhelden, die extrem schwülstigen Texte… Uns begegnet ein ästhetischer Superlativ nach dem anderen. In keiner Minute will 300 historisch akkurat, realistisch oder glaubwürdig sein. Dies ist Comic. Dies ist Action. Dies ist wie eine Art Computerspiel für die Leinwand. Und trotzdem sehen Kritiker in ihm Bezüge zur realen politischen Situation. Lesen gesellschaftsrelevante Botschaften heraus und vermuten tatsächliche Bezüge. Zudem ehren und bewundern wir die großen Schlachten der Vergangenheit. Lesen mit Spannung von legendären Heerführen von Caesar bis Napoleon. Und wieviel Historiker sind nicht fasziniert davon? Und wie spannend erzählte man uns nicht davon im Geschichts- und Lateinunterricht?

Aber ist die nicht Geschichtsschreibung in dieser Form und die seltsame Heldenverehrung der westlichen Kultur gegenüber ihren “Gründern und Prägern” eine seltsame oftmals bizarre Überhöhung? Können wir uns heute überhaupt in irgendeiner Form vorstellen, wie es vor 2000 Jahren tatsächlich war? Und selbst wenn, haben vielgeehrte Kulturen wie jene des antiken Griechenlands durch ihre Statuen und Darstellungen ein ‘virtuelles’ Menschenbild geschaffen, dass ebenso dem Mär des Übermenschen folgt wie faschistoide Vorführungen?

Natürlich wäre eine historische akkuratere Annäherung an die Ereignisse von der Schlacht der Thermophylen auch interessant, aber in dieser Form, in dieser völlig überhöhten Form, ist 300 wohl nicht weniger fiktiv als so mancher geschichtlicher Text und nicht weniger fragwürdig wie so manche gern akzeptierte Heldenverehrung von Diktatoren und Schlächtern. Nicht zu vergessen dass die heldenhaften Spartaner als Massen- und Kindsmörder dem heutigen Schönheitsideal entsprechen.

Nachtrag 2: Unterschiede vom Comic zum Film

Abschließend noch ein paar Unterschiede zwischen der Graphic Novel und der Kinoumsetzung, die mir relevant erscheinen, wobei allgemein gesagt die Vorlage sehr gut umgesetzt wurde. Ähnlich wie bei Sin City mit 1:1 übernommenen Dialogen und Einstellungen, teils dann aber doch auch freier und erweitert interpretiert. Neben einigen kleineren Zusätzen und einigen kleineren Änderungen, ist wohl der parallele Handlungsstrang mit der Königin Gorgo eine komplette Neuerung gegenüber dem literarischen Original. Selbiger kam in der Form nämlich gar nicht vor und wirkt eher so, als habe man unbedingt den Film künstlich in die Länge ziehen wollen oder das Schlachtgeschehen zumindest ein wenig auflockern müssen. Naja, nicht wirklich relevant, fiel aber insgesamt auch nicht ganz aus dem Rahmen.

Der Verräter Ephialtes kommt meiner Meinung nach im Comic etwas besser weg. Seine Beweggründe und Charakterzeichnung sind darin deutlicher hervorgehoben. So erscheint er doch in etwas schieferem, unsympathischeren Licht.

Wesentlich ist auch, dass im Comic die Perserarmee keineswegs derartig zahlreich von Monstern und Mutanten bevölkert war (im Endeffekt eigentlich gar keine). So wurden diese zwar deutlicher entmenschlicht und das Abschlachten kam eher dem seit Herr der Ringe bekannten Ork-Abmurksen nahe, aber es fragt sich, inwieweit dies filmisch notwendig ist. Aber im Grunde ist es nur eine weitere Überhöhung, fällt also ebenso nicht wirklich aus dem Rahmen.

Leonidas ist im Comic zudem deutlich klarer, dass diese Schlacht alle in den Untergang führt und die Spartaner kommen darin auch nochmals deutlich fanatischer rüber.

Weitere Informationen

Themen: ,
  • paperdragon

    Angesichts deiner doch sehr kritischen Beurteilung des Films wundere ich mich, dass er nicht doch zumindest ein halbes Sternchen weniger hat 😉

    … zu deiner Kritik an der Kritik.. nämlich an jener, dass der Film politische Bezüge herstellt, möchte ich doch auch mein Kommentar abgeben.

    Denn: ja, die Hintergrundstory ist über 2000 Jahre alt, das Comic ebenfalls schon einige Jährchen. Und ich würde auch nicht unbedingt von politischer “Relevanz” sprechen. Doch meiner Meinung nach lassen sich in jedem kulturellen Werk Spuren seiner Zeit, in der es entstanden ist, finden.

    Oder mehrerer Zeitebenen natürlich: jene Ebene, in der das Comic und die historische Erzählung entstanden sind. Jene Ebene, in der der Film produziert wurde.. und auch jene Zeitebene, in der der Film rezipiert wird.

    Ich würde alles andere als so vehement ausschließen, dass 300 Spuren und Anspielungen auf momentane Bedeutungsstrukturen der amerikanischen Kultur bezüglich Menschenbild (starke Kämpfer, wenige gegen Viele und Abnorme) und Gesellschaft beinhaltet. Das erhebt den Film noch lange nicht zu einer Plattform kultureller Ausverhandlungsprozesse… dafür ist er meiner Meinung nach doch zu nichtig, besitzt zu wenig Relevanz als Medienereignis.
    Aaaaber ihn abzukoppeln von der Zeit seiner Entstehung halte ich ebenso für falsch.

    Kritiker am Film, die sich mittels allzu drastischen Behauptungen auf die Zeitungsseiten hieven wollen: plakative Polemisierung.

    Aber eine Positionierung des Films in die “es ist ja nur ein Film und basiert nur auf einem Comic und einer jahrtausendealten Geschichte” halte ich für falsch.

    Immerhin gibt es immer auch einen Grund, warum eine Story zu einem bestimmten Zeitpunkt, in einer bestimmten Gesellschaft (einem bestimmten Land) verfilmt wird, und warum die Story verfilmt wird.

    Metaphern, ob bewusst so eingesetzt oder nicht, lassen sich da fast immer finden.

    Sonst, sehr gute Kritik und überraschend augenzwinkernd. Unterhaltend fand ich den Film auch, aber nur, weil ich mich damals schon auf das – sehr richtig als solches bezeichnete – Testosteron-bildgewaltige-Kino eingestellt habe… ein visueller Orgasmus ohne große Denkanstrengung, das macht ja auch Freude.

  • Ich danke freudvoll für das schöne und ausführliche Kommentar zu meinem Review! Es sei noch angemerkt: der Text ist knappe 3 Jahre alt, denn ich habe ihn eben damals, wie man auch an der Einleitung usw. erkennen mag, nach der Kinopremiere verfasst. Inzwischen würde ich ihn vermutlich anders schreiben bzw. eine politische ‘Bereinigtheit’ oder eine zumindest behauptete Kontextlosigkeit jenseits aller temporär-politischer Relevanz würde ich ihm jetzt auch nicht mehr unterstellen wollen. Wie gesagt: alles ist Politik, selbst wenn ‘es’ nicht will, dass ‘es’ Politik ist. Ich glaube zwar das zumindest die Macher (Frank Miller als Zeichner/Autor, Zack Snyder als Drehbuchschreiber/Regisseur) nicht per se auf eine politische Wirkung oder eine bestimmte Aussage abzielen, aber zumindest unbewusst oder vielleicht sogar sehr bewusst weben selbige soziopolitische und gesellschaftsrelevante Motive/Elemente in das ‘Werk’ mit ein. Man kann natürlich derlei Popkultur auch als Symptom einer (unserer) Zeit verstehen und jeden Film als Aussage über die Selbstdefinition der (westlichen) Kultur einer Ära begreifen. Aber so gänzlich unernst wie 300 inszeniert ist, wie du auch schreibst, kann man’s gewisslich mit Überinterpretationen auch übertreiben (wobei die Überinterprationen bzw. eben die gesamte mediale Reaktion auf ein ‘Werk’ wie dieses ebenso eine Aussage über eine Kultur treffen). Und sonst: gänzlich unangestrengt kann man den Film wohl auch konsumieren und begeistert beschauen… aye…

  • Lemmy

    pffft, 3 Sterne für 300, jedoch 4 für Avatar – this is Madness