Kein Ort ohne dich
ReviewsFilme Kurzreview

Kein Ort ohne dich

Mehr dran als man glaubt, aber trotzdem nicht ganz genug.

Hinter der vordergründigen Handlungsebene rund um das ach so gegensätzliche Paar einer Kunststudentin und eines Bullenreiters in der Jetztzeit, findet man die eigentlich interessantere, weil weniger klischéebehaftete Geschichte rund um das andere ach so gegensätzliche Paar, die ihren Anfang in den frühen Jahren des zweiten Weltkriegs nahm. Beide Handlungsstränge für sich genommen wären wohl auch für Fans von Filmen à la Wie ein einziger Tag (der übrigens Nicholas Spark als Autoren der Buchvorlage gemein hat) zu wenig, insofern macht die nicht ganz ungeschickte Verwebung der beiden Geschichten durchaus Sinn. Auch ein Teil des Schauspiels kann sich sehen lassen und der ein oder andere emotionale Moment funktioniert tatsächlich, wobei besonders für Filme der Kategorie Herzschmerz zumindest letzteres wohl Grundvoraussetzung für Gefallen beim geneigten Publikum ist.

Fazit von Mo

Nicht zuletzt weil ich mich selbst nicht guten Gewissens als Connaisseur oder gar Aficionado dieses Genres bezeichnen kann, fällt mein Fazit bestenfalls gemischt aus. Ich hatte schlimmeres befürchtet, aber positive Überraschung sieht anders aus (vergleiche dazu: Tatsächlich Liebe)