Der neue Bond: 34 Millionen für Produktplatzierungen

Der neue Bond: 34 Millionen für Produktplatzierungen

Produktplatzierungen sind in großen Hollywood-Blockbustern keine Seltenheit, immerhin wurden im Jahr 2009 dafür allein 2,3 Milliarden Euro in die amerikanische Entertainment-Industrie gepumpt (im Vergleich: 2004 waren es „nur“ 740 Millionen Euro). Angefangen hat das mit Steven Spielbergs Klassiker E.T. – Der Außerirdische. Im Jahr 2002 investierten dann Lexus, Bulgari und American Express knapp 17 Millionen Euro in den Science-Fiction-Thriller Minority Report, ebenfalls von Spielberg, mit Tom Cruise in der Hauptrolle – Rekord!

Doch der wird jetzt gebrochen, denn um ihre Produkte im 23. Film der James Bond-Reihe zu platzieren legen einige große Firmen um die 34 Millionen Euro auf den Tisch und verdoppeln somit die bisherige Rekordsumme von vor neun Jahren. Somit wird ein Drittel des Filmbudgets allein durch Produktplatzierungen gestellt. Das neue Bond-Abenteuer wird zwar erst am Ende des nächsten Jahres in die Kinos kommen, aber schon jetzt gibt es einen Wettkampf um die besten Platzierungen. Dabei sollen unter anderem schwerreiche chinesische Technologie-Unternehmen eine große Rolle spielen.

Schon der drittletzte Bond-Film Stirb an einem anderen Tag war von Produktplatzierungen durchzogen. Ob Wodka, Uhren oder Autos. Die Unternehmen zahlten gut, damit ihre Produkte im Film zu sehen waren. Überhaupt gilt die 007-Reihe als eine der einträglichsten überhaupt im Bezug auf Produktplatzierungen.

Drehbeginn für Bond 23 ist im November in Südafrika. Sowohl Daniel Craig in der Hauptrolle, als auch Judi Dench als Bond-Chefin M wurden von den Filmstudios MGM und Sony bereits für den Agententhriller bestätigt. Zurzeit befinden sich die Produzenten aber noch auf der fieberhaften Suche nach dem nächsten Bond-Girl.