Iron Sky, oder: wie die Nazis auf dem Mond überlebten

Iron Sky, oder: wie die Nazis auf dem Mond überlebten

Deutschland, 1945, der 2. Weltkrieg nähert sich dem Ende. Deutsche Wissenschaftler schaffen es, Nazis mit Hilfe von Raumschiffen auf den Mond zu schicken, um dort ihre Militär-Basis „Schwarze Sonne“ zu errichten. Über Jahrzehnte verweilen sie dort und stärken ihre Kräfte, mit dem Ziel 2018 auf die Erde zurückzukehren…

… das ist die Handlung des finnischen Science-Fiction Films Iron Sky. Regisseur Timo Vuorensola und Produzent Samuli Torssonen kennen sich schon von ihrer Zusammenarbeit an der Web-Serie Star Wreck; das Drehbuch stammt von Johanna Sinisalo, auf deren Kaminsims schon einige Literatur-Preise zu bewundern sind.

Was die Besetzung angeht, scheint diese zu großen Teilen aus Deutschland zu stammen. Udo Kier (Dogville), Götz Otto (Schindlers Liste), Tilo Prückner (Die Fälscher) und Julia Dietze (1 ½ Ritter) sind bis jetzt mit dabei.

Von dem Filmprojekt Iron Sky ist schon seit längerem die Rede, den ersten Trailer gab es schon 2008 auf YouTube zu bewundern. Der zweite Teaser, der seit einigen Monaten im Netz kursiert, besteht aus erstem Filmmaterial, das dann auch im fertigen Film zu sehen sein wird:

Ja, ich bin mehr als beeindruckt – aber wer Laibach ehrt und ihre Musik derart wundervoll in einem Trailer unterbringt, wird grundsätzlich von mir bewundert.

Alle, die Iron Sky kaum erwarten können, und täglich über die neuesten Produktions-Details informiert werden möchten, können das gerne auf dem offiziellen Blog des Filmteams tun.

Wenn man manchen Gerüchten glauben darf, soll der Film vielleicht schon Ende 2011 zu sehen sein – was mir jedoch unrealistisch erscheint. Ich persönlich würde noch weitere Jahre Verzögerung in Kauf nehmen, da ich mir ziemlich sicher bin, dass sich das Warten auf Iron Sky auszahlen wird.

Weitere Informationen

Filme: