Neue Buffy-Verfilmung – aber ohne Joss Whedon!

Neue Buffy-Verfilmung – aber ohne Joss Whedon!

Seit einiger Zeit gibt es immer wieder Gerüchte, die von einer Verfilmung der Serie Buffy – Im Bann der Dämonen berichten. Für die Umsetzung kamen bereits einige Filmstudios in Frage, aber jetzt ist offiziell: Warner Bros und Atlas Entertainment nehmen sich dem neuen Projekt an.

Produzent Charles Roven (The Dark Knight) und Drehbuch-Neuling Whit Anderson sind voller Motivation und Begeisterung darüber, mit ihrer Filmadaption einen frischen Einblick auf das Leben der Vampirjägerin Buffy Summers zu bieten. Blöd ist nur, dass das eigentliche Genie hinter 144 erfolgreichen Buffy-Episoden, Joss Whedon (Firefly, Dollhouse), keinerlei Interesse zeigt und die Idee furchtbar findet. 

Sarah Michelle Gellar als Buffy, Alyson Hannigan als Willow, James Marsters als Spike, David Boreanaz als Angel – für den gewissen Charme sorgte auch die Besetzung der Serie, die 1997 ihre Anfang nahm. Dass die Charaktere, die Buffy zum Kultstatus verhalfen, im neuen Film zu sehen sein werden, ist unwahrscheinlich.

Fans der Serie hoffen, dass diese Verfilmung nie das Licht der Welt erblicken wird, und auch ich frage mich, wie Buffy ohne Joss Whedon und der alten Crew funktionieren soll. Das Buffy-Remake wird voraussichtlich 2012 zu sehen sein – auch wenn das eigentlich niemand so richtig will.

  • slowmovement

    Der Buffy-Film von 1992 hat Joss’ Drehbuch katastrophal verhunzt. Man musste schon zwischen den “Zeilen”, spich Einzelbildern lesen können um das Potential von Joss Whedon’s Schöpfung zu erahnen – das sich dann in der späteren Fernsehserie gottlob entfalten durfte: “Buffy” und “Angel”, zwei der genialsten Fernsehserien aller Zeiten, die ihresgleichen suchen, sind so eng mit einzigartigen Genie Whedons verbunden, dass einem jeder Gedanke einer Neufassung ohne ihn sinnlos, albern und völlig verfehlt vorkommen muss. Selbst ein spannend geschriebener und inszenierter Film wie JJ Abrams “Star Trek”-Reboot war vielleicht nicht unbedingt erforderlich und tut dem Franchise meiner persönlichen Meinung nicht nur Gutes an, aber bei Buffy ist ein “reboot” nicht nur verfrüht, er ist aufgrund des außergewöhnlichen Charakters des Vorbilds auch völlig verfehlt!

  • verena

    eine fortsetzung – mit den ursprünglichen Schauspielern – wäre klasse. leider wurden aber ja nicht einmal die geplanten spin-offs (Ripper und Spike) realisiert. Offenbar wegen Geldproblemen. Sehr schade. ein re-make mit neuer crew werde ich mir sicher nicht ansehen.