Starke Kritik an der unnatürlichen Bildästhetik von Der Hobbit

Starke Kritik an der unnatürlichen Bildästhetik von Der Hobbit

Im Rahmen der CinemaCon in den USA zeigte Warner Bros. neues Material aus The Dark Knight Rises, The Great Gatsby und Der Hobbit – Eine unerwartete Reise. Die Ausschnitte aus Der Hobbit lösten dabei sofort eine große Kontroverse unter den Anwesenden aus, da der Film mit 48, statt den sonst üblichen 24 Bildern pro Sekunde gedreht wurde.

Zahlreiche Journalisten waren sich nach der Vorführung einig, dass dies dem Film nicht besonders gut täte. Das Material sehe aus wie ein HD-Video und hätte die Ästhetik einer TV-Produktion. Andererseits seien die Szenen so scharf, dass sie ein Eintauchen in den Film erschweren und die Bewegungen der Charaktere holprig wirken lassen. Die Tatsache, dass hier mit Schauspielern auf einem Set gearbeitet wurde und man sich nicht in einer Fantasiewelt bewege, sei einfach zu offensichtlich. Regisseur Peter Jackson verteidigte seine Entscheidung für die hohe Bildfrequenz damit, dass diese gerade in 3D besser für die Augen sei. Der Film soll, seiner Aussage nach, nicht so stark flimmern wie mit 24 Bildern pro Sekunde.