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Worauf es beim Beamer für das Heimkino ankommt

Mal ehrlich, welcher Filme Liebhaber hat noch nie davon geträumt ein eigenes Heimkino zu besitzen. Dafür ist ein guter Beamer unverzichtbar. In diesem Beitrag erfährst du, worauf es beim Kauf eines guten Modells ankommt.

Den richtigen Beamer finden

Zuerst sollte man überlegen, für was man den Beamer genau verwenden will. Denn aus verschiedenen Anwendungsbereichen folgen auch unterschiedliche Herausforderungen und Ansprüche. Will man den Beamer für das private Heimkino oder zum Zocken verwenden, dann empfiehlt sich ein Beamer, der das Format 16:9 hat. Denn die meisten modernen bzw. neuen Filme und Spiele erscheinen in diesem Format. Nur Filme und Spiele, welche im richtigen Format abgespielt werden können und dabei keine Verzerrungen des Bildes verursachen, können wahre Freude bereiten.

Die Helligkeit als wichtiges Kriterium

Man kann bei der Helligkeit, die in ANSI-Lumen gemessen und angegeben wird, pauschal keinen genauen Wert nennen, den ein Beamer für die optimale Atmosphäre im Heimkino haben sollte. Denn die benötigte Helligkeit des Beamers bzw. die benötigte Lichtstärke hängt vor allem von den Gegebenheiten vor Ort ab.

Kann man den Raum abdunkeln und ist man auch dazu bereit, Filme über den Beamer vorrangig im Dunkeln zu schauen, dann würde schon ein verhältnismäßig geringer Wert genügen. Im Dunkeln kann schon ein Beamer mit einer Lichtstärke von 2000 bis 2500 Lumen genügen.
Sollte man den Raum jedoch nicht abdunkeln können oder schaut man die Filme einfach lieber mit Licht, dann wird eine deutlich höhere Lichtstärke benötigt.

Der Inputlag als essenzieller Aspekt für Gaming Beamer

Wenn man gerne Computer oder Konsolen Spiele mit einem Beamer genießen will, darf es keine Verzögerung zwischen dem Ankommen des Signals am Beamer und dem tatsächlichen Erscheinen des Bildes an der Wand geben.

Dieser technische Aspekt wird Inputlag bzw. Eingangsverzögerung genannt und ist essenziell für ein flüssiges Spielererlebnis. Leider wird der Inputlag von den Herstellern nur in den seltensten Fällen angegeben. Eine Auflistung mit den besten Modellen inklusive Inputlag findet sich in diesem Beitrag zu Gaming Beamern.

Eine hohe Pixeldichte für ein scharfes Bild

Wie hoch die Pixeldichte am besten sein sollte, ist auch wieder vom Einsatzort und vor allem von der Bildquelle abhängig. Doch grundsätzlich gilt:

Umso höher die Pixeldichte ist, umso höher ist auch die Bildqualität.

Mit der modernen Technologie sind wir hochauflösende Bildqualität gewöhnt. Daher sollte die Auflösung des Beamers auch nicht zu gering sein, da wir dies sonst schnell als störend empfinden. Für den Einstieg wird mindestens eine Auflösung von HD Ready empfohlen. Denn mit einem HD Ready Beamer (1.280 x 720 Pixel) ist schon ein echte Heimkino-Atmosphäre möglich. Gerade für das Abspielen für DVDs auf der Leinwand sind Beamer mit einer solchen Auflösung daher vollkommen ausreichend. Wenn auch Blu-rays abgespielt werden sollen, dann wäre ein Full HD Beamer (1.920 x 1.080 Pixel) mit einer noch etwas höheren Auflösung zu empfehlen.

Soll dagegen nicht nur gute, sondern herausragende Bildqualität geboten werden, dann sollte man sich am besten für einen 4K Beamer entscheiden. Mit einer Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln gibt es derzeit kaum etwas Besseres für das eigene Heimkino.

Welche Anschlüsse werden wofür benötigt?

Bei den verschiedensten Anschlüssen sollte man überlegen, mit welchen Geräten man den Beamer schließlich verbinden möchte. Dabei wird zwischen analogen und digitalen Schnittstellen unterschieden, wobei heute eher digitale Anschlüsse verwendet werden.

Analoge Anschlüsse wären zum Beispiel Eingänge für VGA, Composite Video oder Komponenten- Video. Falls analoge Schnittstellen noch verwendet werden, dann wird meist der VGA Anschluss gewählt.

Empfehlenswerter sind dagegen definitiv die digitalen Anschlüsse, die mittlerweile eigentlich zur Standardausstattung der Beamer gehören. HDMI und DVI gelten hierbei als die qualitativ hochwertigsten digitalen Anschlüsse. DVI ist dabei allerdings nur für Bildübertragungen geeignet. Über HDMI kann der Ton dagegen ebenfalls übertragen werden und ist für den schnellen und einfachen Gebrauch daher geläufiger.

Mögliche Folgekosten nicht vergessen!

Mögliche Folgekosten für Ersatzlampen sollten beim Kauf keinesfalls vergessen werden. Denn der Preis für die Lampe kann zwar schon bei ca. 35 Euro liegen, doch bei manchen Beamern kann es vorkommen, dass die benötigten Lampen bis zu 350 Euro kosten.

Bei täglicher Nutzung des Heimkinos sollte man daher zumindest auch LED Projektoren in Erwägung ziehen. Denn die Lebensdauer der LED-Lampen liegt deutlich höher als die anderer Lampen. So kann man mit einem LED Beamer bis zu 20.000 Stunden ohne Lampenwechsel auskommen. Herkömmliche Lampen haben dagegen nur eine Lebensdauer von 2.000 bis 4.000 Stunden.

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